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Ringer des SV Alemannia Nackenheim schlagen den SV Triberg bei rauschender Bundesliga-Heimpremiere
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Ringer des SV Alemannia Nackenheim schlagen den SV Triberg bei rauschender Bundesliga-Heimpremiere

Allgemeine Zeitung 18.09.2017 Von Carsten Zillmann

Sekunden bis zum Sieg: Robin Ferdinand (rotes Trikot) drückt Oliver Hassler, den Vize-Weltmeister von 2014, auf die Schultern. Foto: hbz/Harry Braun

NACKENHEIM - Arkadiusz Kulynycz versucht gar nicht erst, sich zu verteidigen. Der Gegner ist einfach übermächtig. Doch es ist nicht Weltmeister Viktor Nemes, der den Ringer von der Matte jagt. Es ist sein Team, sein ganzer Verein. Trainer Cengiz Cakici, Abteilungsleiter Ralf Wagner, die halbe Mannschaft fallen dem Greco-Experten um den Hals, schieben ihn von der Matte. Er hat grade das scheinbar Unmögliche geschafft.

„Arek“ hat den amtierenden Weltmeister Nemes geschultert. Es war ein Schlüsselmoment beim 19:14-Bundesliga-Heimsieg des SV Alemannia Nackenheim gegen den SV Triberg. „Beim Ringen ist erst Schluss, wenn der Gong kommt oder du auf dem Buckel liegst“, kommentierte Cakici später. „Das gilt auch für Weltmeister.“

Die Heldengeschichte Kulynycz wird noch größer, wenn man die Vorgeschichte kennt. Am Freitag verteidigte er in der polnischen Heimat seinen Landesmeistertitel – über 75 Kilogramm. Dazu musste er sechs (!) Kilogramm Gewicht verlieren. Dazu die Kampf- und Reisestrapazen. Gegen Nemes brachte er am Samstagabend wieder 81,1 Kilogramm auf die Waage. Viele rechneten mit einer knappen Niederlage oder einem noch knapperen Sieg des Greco-Spezialisten. Kulynycz wusste, dass mehr drin ist: „Ich wollte in der ersten Runde keinen Punkt abgeben“, verriet er. Das gelang. Er hielt sich gegen Nemes auch am Boden schadlos. „Dann war der Plan, in der zweiten Runde volles Tempo zu gehen.“ Auch im Wissen, dass er keine sechs Minuten im Tank hat.

Also setzte er auf seinen Spezialangriff, den Kopf-Hüftzug. „Astrein“ habe er den ausgeführt, lobten am Abend alle. So sauber, dass Weltmeister Nemes in die Brücke fiel und sich 20 Sekunden lang nicht befreien konnte. Cakici schlug am Mattenrand ungläubig die Hände über dem Kopf zusammen, als Kulynycz den Serben schulterte. „Klar wissen wir, dass Arek das kann, aber ehrlich gesagt, hatten wir mit einem knappen Ergebnis kalkuliert“, verriet der Trainer.

Der verströmte die Freude über den Auftakt im heimischen Hexenkessel aus jeder Pore: „Das ist so ein geiles Gefühl, es auszusprechen: Wir haben gewonnen. Wir haben sechs Punkte aus drei Kämpfen.“ Entscheidenden Anteil hatte – neben dem frenetischen Publikum – auch Robin Ferdinand. Der Schwergewichtler hat‘s schon wieder getan: Er holte seinen zweiten Schultersieg im dritten Saisonkampf. Was er mit Oliver Hassler, dem Vize-Weltmeister von 2014, veranstaltete, kann man nur als Demonstration bezeichnen. Ferdinand stürmte, angepeitscht von den Fans auf den hilflosen Hassler zu, rammte ihn sofort mit einem Hüftangriff in die Matte. Hassler wirkte perplex und landete schließlich dort, wo kein Ringer liegen möchte – auf seinen Schultern.

Für Cakici keine Überraschung. „Wir wissen, das Robin das kann“, sagte er. „Viele haben damit vielleicht nicht gerechnet, aber wir wissen, was wir an ihm haben.“ Auffällig: Ferdinand wirkt sehr austrainiert, ist mit 93 Kilogramm zwar ein Leichtgewicht unter den Kolossen, dafür aber extrem flink.

Dieses Attribut trifft auch auf den Debütanten Bayram Shaban an. Der Bulgare trat im 66er-Freistil-Limit an und lieferte gegen Vladislav Wagner ein Herzschlagfinale. Er führte zunächst 4:2, geriet dann 4:10 in Rückstand. Mit seiner allerletzten Aktion drehte er Wagner durch und sicherte sich noch den Sieg. Ringen ist eben erst vorbei, wenn der Gong schlägt.

 

 

  • SV A. NACKENHEIM – SV TRIBERG 19:14

57 Kilo G: Badrudinov – Apostol, Badrudinov gewinnt technisch überlegen 15:0 (Gesamtstand 4:0); 130 Kilo G: Ferdinand – Hassler, Ferdinand schultert Hassler (8:0); 61 Kilo G: Fallacara – Scherer 5:0 (10:0); 98 Kilo F: Kungalov – Dudarov, Dudarov gewinnt technisch überlegen 16:0 (10:4); 66 Kilo F: Shaban – Wagner, Shaban gewinnt aufgrund höchster Wertung 10:10 (11:4); 86 Kilo G: Kulynycz – Nemes, Kulynycz schultert Nemes 4:0 (15:4); 71 Kilo G: Forschner – Mikayelyan, Mikayelyan gewinnt technisch überlegen 15:0 (15:8); 80 Kilo F: K. Cakici – Weiss, K. Cakici gewinnt technisch überlegen 16:1 (19:8); 75 Kilo F: Bauer – Dermenji, Dermenji gewinnt technisch überlegen 16:1 (19:12); 75 Kilo G: Behrenhardt – Rebholz 0:4 (19:14).

F = Freistil, G = Greco.

 

18. September 2017 18:03 Uhr. Alter: 247 Tage