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Marlene und Fred Adrian aus Bodenheim spenden bis zu viermal jährlich Blut
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Marlene und Fred Adrian aus Bodenheim spenden bis zu viermal jährlich Blut

Allgemeine Zeitung 18.08.2016 Von Danielle Schwarz NACKENHEIM/BODENHEIM - Fast 60 Liter Blut hat Fred Adrian im Laufe seiner 64 Lebensjahre gespendet. Fast einen Liter in jedem Jahr. Zehnmal so viel Blut, wie ein Mensch im Körper hat. Jeweils 500 Milliliter bei über 100 Spenden in 45 Jahren. Fred Adrian aus Bodenheim und seine Frau Marlene gehen bis zu viermal jährlich zur Blutspende nach Nackenheim.

Die "Blutspendeprofis" Marlene und Fred Adrian raten Neuspendern vor allem eins: "Viel trinken!" Foto: hbz/Stefan Sämmer

Mit 19 Jahren hat der Bodenheimer erstmals gespendet. „Das war bei der Bundeswehr. Danach war ich lange nicht mehr“, sagt Adrian. Das Spenden ließ sich mit seinem Schichtbetrieb und vielen anderen Verpflichtungen zeitlich nicht vereinbaren. Als Techniker bei Opel in Rüsselsheim änderte sich das allerdings, denn der Arbeitgeber stellte seine Angestellten extra frei, damit sie Blut spenden konnten. Adrian ging regelmäßig nach Oppenheim zur Spende, bis der DRK-Ortsverband der VG Bodenheim vor 15 Jahren nach Nackenheim einlud.

So lange wie ihr Mann ist Marlene Adrian noch keine Blutspenderin. Die 63-Jährige hatte lange Angst: „Ich hatte ehrlich gesagt einfach Schiss vor der Nadel. Ich muss beim Einstich immer weggucken.“ Die Nadel beim Blutspenden ist dicker als die bei einer regulären Abnahme beim Hausarzt. Viele schreckt das ab. „Ich hatte großen Respekt davor. Aber irgendwann habe ich es einfach probiert und dann war es gar nicht so schlimm, wie ich dachte.“

Zu helfen und der Gedanke, irgendwann selbst vielleicht darauf angewiesen zu sein, motiviert das Ehepaar Adrian zur Blutspende. Auch, dass Bekannte bereits Transfusionen benötigt haben, rückte diesen Gedanken noch einmal stärker in ihr Bewusstsein, sagt Marlene Adrian. Manchen treibt das Geld an: Für eine Spende kann es bis zu 30 Euro Aufwandsentschädigung geben. Nicht so beim DRK: Spender sollen freiwillig und unentgeltlich kommen. „Für mich kommt eine Spende wegen des Geldes ohnehin nicht infrage“, sagt Fred Adrian. „Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Aber wenn ich deshalb extra nach Mainz in die Uni-Klinik fahre, bin ich das Geld für Sprit und Parkgebühren schon wieder los.“

Neben dem Helfergedanken motiviert das Ehepaar auch die umfangreiche Untersuchung, die bei jeder Blutspende durchgeführt wird. „Das ist wie ein extra Check-up beim Arzt“, findet Fred Adrian. „Und vielleicht erkennen sie hier früher etwas und ich kann noch rechtzeitig auf eine Krankheit reagieren.“

Für die Adrians ebenfalls von Bedeutung: die familiäre Atmosphäre bei der Blutspende. „Man kennt sich mittlerweile“, sagt Marlene Adrian. Bei dem Imbiss, der vom DRK immer bereitgestellt wird, tauschen sich die Spender in Nackenheim jedes Mal aus. „Blutspende kostet nicht viel, man führt ein nettes Gespräch und kriegt ein Abendbrot“, fasst Fred Adrian zusammen.

Bis der Arzt irgendwann sagt, dass sie es nicht mehr dürfen, wollen die Adrians nach Nackenheim zur Blutspende gehen. Auch beim Marathon am Freitag, 19. August, sind sie wieder dabei. Erstspendern wollen sie Mut machen: „Es ist ein bisschen wie Achterbahn- oder Fahrradfahren“, sagt Fred Adrian. „Beim ersten Mal weiß man noch nicht, was da passiert, und danach hat man kein Problem mehr damit.“

Gesundheitliche Beschwerden hatte das Ehepaar wegen der Blutspende übrigens noch keine. Das mag daran liegen, dass ihnen eine gesunde Lebensweise ohnehin sehr wichtig ist. Besonders halten sich Marlene und Fred Adrian aber an eines, und das raten sie auch allen anderen Spendern: „Viel trinken! Dann läuft das Blut schneller und dem Kreislauf geht es auch besser.“

  • DIE SERIE

Ob bei Krebs- und Herzerkrankungen, nach Verkehrsunfällen oder bei Blutarmut: Jeden Tag werden in Krankenhäusern auf der ganzen Welt Bluttransfusionen benötigt. Für Betroffene kann ein Blutspender damit zum Lebensretter werden.

Der DRK-Ortsverein der VG Bodenheim veranstaltet am Freitag, 19. August, von 15 bis 20 Uhr einen Blutspende-Marathon in der Henri-Dunant-Straße 1.

Die AZ nimmt die Veranstaltung zum Anlass, das Thema Blutspende einmal umfassend zu beleuchten: Was passiert bei einer Blutspende? Warum sollte man überhaupt spenden? Und was passiert mit dem Blut, nachdem es entnommen wurde?

Im heutigen Serienteil stellen wir das Ehepaar Marlene und Fred Adrian aus Bodenheim vor, die bis zu viermal jährlich Blut spenden.

18. August 2016 10:19 Uhr. Alter: 2 Jahre