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85 Lebensretter kommen zum Blutspende-Marathon nach Nackenheim
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85 Lebensretter kommen zum Blutspende-Marathon nach Nackenheim

Allgemeine Zeitung 22.08.2016 Von Danielle Schwarz NACKENHEIM - Wenn das rote Lämpchen leuchtet, ist es vorbei: Nach fünf Minuten und 14 Sekunden zieht Dennis Kadioglu vom DRK-Rettungsdienst die Nadel aus dem Arm von Werner Raab. „Läuft bei ihm“, hätten Jugendliche gesagt, als der Spruch noch angesagt war.

Dennis Kadioglu vom DRK-Rettungsdienst überwacht die Blutspende von Werner Raab. 96 Mililiter pro Minute verlassen den Körper des Mommenheimers, bei 500 Mililiter ist Schluss. Foto: hbz/Kristina Schäfer

Der Mommenheimer hat gerade zum vierten Mal Blut gespendet. Ob er sich matt fühlt? „Nein, ich habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht.“ Raab steht von der schwarz-roten Liege auf, streicht sein T-Shirt glatt und verlässt den Spenderbereich. So schnell kann’s gehen, so schnell kann man ein Leben retten.

Feuerwehrmann Raab ist nicht der Einzige, der beim Blutspende-Marathon in Nackenheim zur Ader gelassen wird: Noch 84 weitere Menschen tun es ihm gleich, darunter 20 Neuspender. Darüber freut sich Wolf-Ingo Heers, Erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins: „Das ist toll, manchmal haben wir nur halb so viele Erstspender bei einem Termin.“

Zu ihnen gehört Renate Merkel aus Bodenheim. Sie hat die Spende schon hinter sich, liegt noch eine Weile auf der Liege, um sich zu erholen. „Ich war vorher nicht aufgeregt, aber habe mich schon gefragt, wie ich mich nach der Spende fühlen werde.“ Antwort: gut. Fünf Minuten hat es gedauert, nun sagt Merkel überzeugt: „Ich werde wiederkommen.“

Neben ihr liegt Nicole Mück, ebenfalls aus Bodenheim, aber schon zum vierten Mal bei der Blutspende. „Ich spende, weil mir bewusst ist, dass man jederzeit auf eine Blutspende angewiesen sein kann.“ Mück steht auf und geht nach draußen. „Jetzt erstmal was essen“, sagt sie gut gelaunt. Der DRK-Ortsverein hat im Hof einen Imbiss vorbereitet. Lars Köhler ist Herr über 100 Würstchen und Steaks. Eine Gemüsepfanne und ein veganes Pilzgericht haben er und seine Kollegen vom DRK ebenfalls für die Spender vorbereitet. Wer viel gibt, bekommt eben auch viel zurück. Und manche geben sogar doppelt: Spenderin Jaruwannee Metzenroth hat thailändisches Essen mitgebracht – Reis mit süß-saurer Soße.

Mit Gemüse und Steak setzt sich Nicole Mück zu Hans-Georg Kissau aus Bodenheim. Die Blutspender kennen sich: „Hier sieht man immer die selben Gesichter“, sagt Mück. Zu ihnen gesellt sich Wolfgang Gaul aus Nackenheim. Es wäre seine 29. Blutspende gewesen, aber er darf nicht: „Ich war vor 49 Tagen zum letzten Mal spenden, man muss aber 59 Tage warten.“ Schade, denn das Blutspenden ist für ihn Ehrensache: „Man spendet nicht für Geld, sondern weil man weiß, dass es notwendig ist.“

Die Blutspendeprofis verraten ihre Tipps: Ganz entspannt bleiben und vorher viel trinken, das ist wichtig. „Ich hatte nie Probleme, außer beim ersten Mal“, berichtet Kissau. „Ich hatte nichts gegessen, nichts getrunken, viel Stress und hab das ganze nicht ernst genommen. Danach ging’s mir nicht besonders gut.“ Und er fügt lachend hinzu: „Es gibt Fehler, die macht man nur einmal im Leben.“

Damit die Probleme gar nicht erst auftreten, müssen Spender vor dem Aderlass einen Fragebogen ausfüllen. Er reicht von Frage eins: „Wiegen Sie weniger als 50 Kilogramm?“ bis zu Frage 19: „Für Frauen: Sind Sie schwanger?“. Als einer von zwei Ärzten beim Marathon geht Sabine Sudhoff-Hibbeln alle Fragen mit den Spendern durch, erkundigt sich nach Tagesverfassung oder Medikamenten: „Antidepressiva, Ritalin oder Antibiotika führen zum Ausschluss von der Blutspende“, verrät die Ärztin.

Warum Blutspenden für die Gesundheit gut ist und sich viele Spender anschließend hervorragend fühlen, kann Sudhoff-Hibbeln ebenfalls beantworten: „Mit der Spende verliert man viele rote Blutkörperchen, die Sauerstoffträger sind. Der Körper muss das regulieren und wird zur Blutbildung angeregt. Man merkt während der ersten ein, zwei Tage noch nichts, aber sobald das verlorene Blut wieder da ist, fühlt man sich wie gedopt.“

Diesen Effekt kennen auch die Marathon-Spender: „Ich fühle mich danach immer ausgeschlafener“, sagt Kissau. Aber nicht nur deshalb kommt er zur Spende: „Man ist immer unter Kontrolle, ich gehe nämlich nicht gern zum Arzt.“ Und er und Nicole Mück sind sich einig: „Es ist Menschenpflicht, Blut zu spenden. Wir gehen so lange, wie wir dürfen.“

  • DIE SERIE

Ob bei Krebs- und Herzerkrankungen, nach Verkehrsunfällen oder bei Blutarmut: Jeden Tag werden in Krankenhäusern auf der ganzen Welt Bluttransfusionen benötigt. Für Betroffene kann ein Blutspender damit zum Lebensretter werden.

Am Freitag, 19. August, hat der DRK-Ortsverein der VG Bodenheim einen Blutspende-Marathon in Nackenheim veranstaltet.

Die AZ nimmt die Veranstaltung zum Anlass, das Thema Blutspende einmal umfassend zu beleuchten: Was passiert bei einer Blutspende? Warum sollte man überhaupt spenden? Und was passiert mit dem Blut, nachdem es entnommen wurde?

Im heutigen Serienteil zeigen wir, wie es den Blutspendern beim Marathon ergangen ist.

TERMINE

Die nächsten Blutspendetermine beim DRK-Ortsverein der VG Bodenheim in Nackenheim sind am Mittwoch, 26. Oktober, und Freitag, 18. November, jeweils 16.30 bis 19.30 Uhr.

22. August 2016 10:26 Uhr. Alter: 2 Jahre