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Lebensretter in einer Stunde
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Lebensretter in einer Stunde

Allgemeine Zeitung 16.08.2016   Von Danielle Schwarz   Blutspende Bevor die Nadel kommt, müssen erst Untersuchungen durchgeführt und Fragen beantwortet werden.

Kaum zu glauben aber wahr: Die Angst vor der Nadel ist für viele ein Grund, nicht zu spenden. Dabei braucht fast jeder Mensch im Laufe seines Lebens eine Blutspende. Foto: Gina Sanders - Fotolia

NACKENHEIM - Ein kleiner Stich, das Blut läuft raus, Pflaster drauf und fertig. Nein, so schnell geht’s bei der Blutspende nicht, auch nicht beim Blutspende-Marathon in Nackenheim am 19. August. Ein Leben kann man eben nicht in fünf Minuten retten. Und das ist auch gut so – denn dank umfassender Befragungen und Untersuchungen wird die Sicherheit von Spender und Spendenempfänger gewährleistet.

Bei der Blutspende, sagt Dr. Andreas Opitz, Ärztlicher Geschäftsführer des in Bad Kreuznach ansässigen DRK-Blutspendedienstes Rheinland-Pfalz und Saarland, gibt es zwei Vorgänge: den des Blutabnehmens und den der Voruntersuchung. „Im ersten Fall nehmen wir 500 Milliliter Blut ab. Dazu wird eine Stelle in der Ellenbeuge punktiert.“ Mit einer Waage wird kontrolliert, dass nicht mehr Blut den Körper verlässt als vorgesehen. Dieser Vorgang dauert fünf bis zwölf Minuten.

Bevor es zur Spende kommt, muss allerdings gewährleistet sein, dass der Spender geeignet ist. In einem Fragebogen beantwortet er, ob er in den vergangenen vier Wochen beispielsweise unter Fieber oder Durchfallerkrankungen litt oder andere Infektionserkrankungen vorliegen. Ebenfalls muss ein potenzieller Spender beantworten, ob er sich mit HIV infiziert hat. Durch die Frage, wo er im letzten halben Jahr seinen Urlaub verbracht hat, sollen Krankheiten ausgeschlossen werden, etwa Malaria oder eine Infizierung mit dem Zika-Virus.

Allerdings wird nicht nur darauf geachtet, ob eine Spende ungefährlich für ihren Empfänger ist: „Der Spender selbst darf natürlich auch nicht gefährdet werden“, sagt Opitz. Deshalb wird abgefragt, ob eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorliegt oder der Spender bereits einen Herzinfarkt erlitten hat.

Anschließend werden Temperatur, Puls, Blutdruck und der Eisenwert gemessen. Auch das Körpergewicht ist entscheidend: Weniger als 50 Kilogramm darf ein Spender nicht wiegen. Ein Arzt überprüft anschließend noch einmal alle Angaben. Erst wenn er seine Zustimmung gibt, fließt Blut.

Die Nadeln sind tatsächlich ein wenig dicker als jene bei der normalen Blutabnahme beim Hausarzt. Wolf-Ingo Heers, der Erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereins der VG Bodenheim, sieht darin auch einen Grund, warum verhältnismäßig wenige Menschen helfen wollen. „Viele wissen, wie wichtig Blutspenden sind. Immerhin benötigen 96 Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens eine. Aber viele haben Angst.“ Andreas Opitz kann beruhigen: „Unsere Nadeln haben einen super Schliff und die Ellenbeuge ist ein guter Ort für eine Blutentnahme.“ Kein Grund also, sich vor einer Spende zu scheuen. Auch das Risiko einer Entzündung der Einstichstelle ist äußerst gering: Das DRK desinfiziert die Haut vorher sehr gründlich, damit keine Bakterien ins Blut kommen.

„Über 98 Prozent vertragen die Blutspende sehr gut“, sagt Opitz. Dennoch kann es vorkommen, dass der Spender einen leichten Kreislaufkollaps erleiden könnte. Deshalb gilt: Vor der Spende ausreichend trinken und leichte Kost essen. Anschließend lange genug liegenbleiben und dem Kreislauf Zeit geben, sich zu erholen. Das DRK bietet für Spender deshalb auch stets einen Imbiss an. Beim Marathon in Nackenheim wird gegrillt, verrät Wolf-Ingo Heers.

Von 15 bis 20 Uhr haben Blutspender am 19. August Zeit, in die Henri-Dunant-Straße 1 zu kommen. „Der Marathon läuft extra länger als unsere anderen Termine, damit auch Berufstätige teilnehmen können“, sagt Heers. Die vollen sechs Stunden muss aber natürlich niemand einplanen – eine Stunde reicht, um ein Leben zu retten.

 

 

  • DIE SERIE

Ob bei Krebs- und Herzerkrankungen, nach Verkehrsunfällen oder bei Blutarmut: Jeden Tag werden in Krankenhäusern auf der ganzen Welt Bluttransfusionen benötigt. Für Betroffene kann ein Blutspender damit zum Lebensretter werden.

Der DRK-Ortsverein der VG Bodenheim veranstaltet am Freitag, 19. August, von 15 bis 20 Uhr einen Blutspende-Marathon in der Henri-Dunant-Straße 1.

Die AZ nimmt die Veranstaltung zum Anlass, das Thema Blutspende einmal umfassend zu beleuchten: Was passiert bei einer Blutspende? Warum sollte man überhaupt spenden? Und was passiert mit dem Blut, nachdem es entnommen wurde?

Im heutigen Serienteil erklären Dr. Andreas Opitz und Wolf-Ingo Heers vom DRK, was es bei einer Blutspende zu beachten gilt.

 

16. August 2016 11:10 Uhr. Alter: 2 Jahre