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Retter zeigen ihr Können in Nackenheim
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Retter zeigen ihr Können in Nackenheim

Allgemeine Zeitung 29.08.2016 Von Annika Sinner ROTKREUZ-TAG Jugendliche simulieren Einsätze / Hunde legen Eignungsprüfung ab

Erstversorgung eines Schwerverletzten: Die Jung-Rotkreuzler während einer Übung. Foto: hbz/Michael Bahr

NACKENHEIM - „Mann über Bord!“ Christopher Jakobs deutet auf eine Person, die im Wasser treibt und hektisch um sich schlägt. Schnell dreht er das Boot gegen die Strömung, sodass der Verunglückte nicht weggetrieben wird, während ein anderer Bootsinsasse ihm einen Rettungsring hinwirft.

Mithilfe eines sogenannten „Beinbords“ wird der über Bord Gegangene aus dem Wasser gezogen. Was klingt wie ein spektakulärer Rettungseinsatz, ist am Samstagvormittag nur gespielt. Jakobs ist Mitglied der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes und zeigt an diesem Tag Rettungsschwimmern, wie sie eine Person vom Boot aus dem Wasser retten.

Immer weniger können schwimmen

„Rettungsschwimmen wird immer bedeutender – leider“, erzählt Jakobs. Ein Viertel aller Menschen in Deutschland könnten nicht richtig schwimmen, darunter eine steigende Anzahl an Kindern. Dies liege vor allem daran, dass immer mehr Schwimmbäder schließen würden und private Betreiber oft kein Interesse hätten, Vereinen und Schulen ihre Bäder zur Verfügung zu stellen.

Doch beim „Rotkreuz-Tag“ in Nackenheim geht es nicht nur um die Wasserwacht. Neben zahlreichen Übungen und Fortbildungen findet auch der rheinland-pfälzische Wettkampf für Erste Hilfe des Jugendrotkreuzes statt. An fünf Stationen müssen die 17- bis 27-Jährigen ihr Können in Erster Hilfe, Sport und Spiel sowie Wissen unter Beweis stellen. Szenario sind unter anderem ein Campingausflug dreier junger Männer, die aufgrund von umgeknickten Füßen, Insektenstichen am Hals oder Alkoholvergiftung versorgt werden müssten.

Ebenfalls vor Ort ist die neue Anschaffung des Landes Rheinland-Pfalz für die im Land tätigen Katastrophenschutzorganisationen: der große, moderne Einsatzwagen, ausgestattet mit W-LAN, Videoübertragung und zwei Drohnen zum Filmen. Seinen ersten Test habe der Wagen bei dem Festival „Nature One“ gehabt, erzählt Manuel Kühn vom Katastrophenschutz. „Vom Einsatzwagen aus lassen sich Helfergruppen koordinieren und Gefahrenstellen festlegen“, sagt er und zeigt auf eine Karte des Festivals mit mehreren orange markierten Punkten. Die Drohnen seien besonders bei unübersichtlichen Situationen, wie beispielsweise Zugunglücken, wichtig. „Dadurch können wir sehen, wo Verletzte sind, sparen dabei wertvolle Zeit und bringen uns nicht selbst in Gefahr.“ Zu einem Einsatz mit vermissten oder verschütteten Personen komme außerdem noch die Rettungshundestaffel hinzu.

Zwölf Hunde legten am Samstag die Eignungsprüfung für Rettungshunde ab. Hierbei wurden Gefahrensituationen wie Feuer, das Rennen durch einen Tunnel, aber auch der Spieltrieb und das Vertrauen zu Fremden geprüft. In Rheinland-Pfalz gibt es 45 ausgebildete Rettungshunde, die meisten von ihnen sind Flächensuchhunde und sogenannte Mentrailer, die vermisste Personen aufspüren sollen. Aber auch Trümmersuchhunde gäbe es. „Die reisen dann häufiger auch ins Ausland, wie jetzt bei dem schweren Erdbeben in Italien“, sagt Nicole Knobloch, Hauptbeauftragte der Hundestaffel.

Dankeschön für die Flüchtlingshilfe

Anstelle des normalen Helferfests zum Ausklang des Tages erwartet die Ehrenamtlichen an diesem Abend allerdings noch etwas anderes: Staatssekretär Salvatore Barbaro aus dem rheinland-pfälzischen Kulturministerium überbringt den Dank der Landesregierung für die Versorgung der Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz. „Was ich am Roten Kreuz bewundere, ist, dass nicht gefragt wurde, welche Probleme es gibt, sondern welche Lösungen wir finden können.“ Anders als in anderen Bundesländern habe es so nie eine Situation gegeben, in der abends nicht gewusst wurde, wo die Menschen untergebracht werden können. „Das Rote Kreuz hat hierbei Gewaltiges geleistet und leistet es noch immer. Daher bin ich stolz, aus einer Gemeinde zu kommen, in der das Ehrenamt und das Füreinander-Einstehen noch immer so ausgeprägt sind“, sagt Barbaro.

  • KRITIK DES DRK

Trotz des Lobs vom Land mahnt DRK-Bundesarzt Dr. Peter Sefrin, die provisorische Unterbringung von Flüchtlingen in Zelten und die Bewältigung der Versorgung könne nicht allein von Ehrenamtlichen geleistet werden. „Das Problem hätte viel früher erkannt werden müssen. Der Bund kann seine Verantwortung nicht einfach auf die Helfer übertragen.“

29. August 2016 16:10 Uhr. Alter: 1 Jahre